Landespersonalvertretungsgesetz von Rheinland-Pfalz: § .13 Verteilung der Sitze auf die Gruppen

Aus der PRAXIS für die PRAXIS: Tagesseminar zum Beamtenversorgungsrecht für Mitarbeiter in Behörden und sonstigen Einrichtungen des öffentlichen Dienstes; auch für Personalräte geeignet >>>mehr Informationen zu Terminen und der Anmeldung 

Taschenbuch für Beamtinnen und Beamte: mehr als 300 Seiten zum Beamtenrecht (Besoldung, Arbeitszeit, Urlaub, Nebentätigkeitsrecht, Beihilfe, Personalvertretung, Beamtenversorgung). Das Taschenbuch "Wissenswertes für Beamtinnen und Beamte" ist verständlich geschrieben. Das beliebte Nachschlagewerk für Bundesbeamte und Landesbeamte können Sie für nur 7,50 Euro zzgl. 2,50 Versand bestellen (im Jahres-ABO sparen Sie 2,50 Euro


Zur Übersicht des Landespersonalvertretungsgesetzeses von Rheinland-Pfalz

§ 13 Verteilung der Sitze auf die Gruppen

(1) Sind in der Dienststelle Angehörige verschiedener Gruppen beschäftigt, so muss jede Gruppe entsprechend der Zahl der in der Regel beschäftigten Gruppenangehörigen im Personalrat vertreten sein, wenn dieser aus mindestens drei Mitgliedern besteht. Absatz 4 findet entsprechende Anwendung. Kann gleich starken Gruppen nicht die gleiche Anzahl von Sitzen im Personalrat zur Verfügung gestellt werden, so entscheidet das Los darüber, welche dieser Gruppen einen Sitz mehr erhält. Macht eine Gruppe von ihrem Recht, im Personalrat vertreten zu sein, keinen Gebrauch, so verliert sie ihren Anspruch auf Vertretung.
(2) Der Wahlvorstand errechnet die Verteilung der Sitze auf die Gruppen nach den Grundsätzen der Verhältniswahl.
(3) Eine Gruppe erhält bei in der Regel

.

weniger als 51  Gruppenangehörigen mindestens eine Vertreterin
oder einen Vertreter, 
51 bis 200  Gruppenangehörigen mindestens zwei Vertreterinnen
und Vertreter, 
201 bis 600  Gruppenangehörigen mindestens drei Vertreterinnen
und Vertreter, 
601 bis 1000  Gruppenangehörigen mindestens vier Vertreterinnen
und Vertreter, 
1001 bis 3000  Gruppenangehörigen mindestens fünf Vertreterinnen
und Vertreter, 
3001 und mehr  Gruppenangehörigen mindestens sechs Vertreterinnen
und Vertreter im Personalrat. 

.

(4) Ein Personalrat, für den in § 12 Abs. 3 drei Mitglieder vorgesehen sind, besteht aus vier Mitgliedern, wenn eine Gruppe mindestens ebenso viele Beschäftigte zählt, wie die beiden anderen Gruppen zusammen. Das vierte Mitglied steht der stärksten Gruppe zu.
(5) Eine Gruppe, der in der Regel nicht mehr als fünf Beschäftigte angehören, erhält nur dann eine Vertretung, wenn sie mindestens ein Zwanzigstel der Beschäftigten der Dienststelle umfasst. Erhält sie keine Vertretung und findet Gruppenwahl statt, so kann sich jede Angehörige oder jeder Angehöriger dieser Gruppe durch Erklärung gegenüber dem Wahlvorstand einer anderen Gruppe anschließen.


zurück zur Übersicht
Startseite | Kontakt | Impressum
www.besoldung-rheinland-pfalz.de © 2016