Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen: Mehr Übergriffe auf Polizei; 05/2017

Mehr Übergriffe auf Polizei

2016 hat die Zahl der gewalttätigen Übergriffe auf PolizeivollzugsbeamtInnen in Nordrhein-Westfalen einen neuen Höchststand erreicht. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik bedeuten die 8.955 Taten einen Anstieg von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von den 8.326 Tatverdächtigen waren 86 Prozent männlich. 58 Prozent der Tatverdächtigen standen unter Alkoholeinfluss. Die Zahl der PolizeivollzugsbeamtInnen, die Opfer eines Übergriffs wurden, stieg von 13.875 auf 16.710. „Meine Kolleginnen und Kollegen werden getreten, geschlagen, bespuckt und beleidigt“, beschreibt der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Rainer Peltz die Entwicklung. Der Respekt sinke immer weiter. Die neuen strafrechtlichen Möglichkeiten müssten deshalb konsequent angewendet werden. Besonders alarmierend an den Zahlen ist laut Peltz, dass 73 Prozent der Tatverdächtigen schon vorher polizeilich in Erscheinung getreten sind. „Dem kann nur dadurch entgegengewirkt werden, dass man bei jedem einzelnen Fall möglichst schnell reagiert. Den Tätern muss schnell und konsequent vor Augen geführt werden, dass Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten keine Kavaliersdelikte sind“, so Peltz.

Foto: istockphoto.de/Heiko Küverling

Quelle: Beamten-Magazin 05/2017


 

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